Ad-hoc-Geschäftsprozessmanagement
Themenbeschreibung
Prozessmanagement bezieht sich in der Regel auf die Modellierung und Gestaltung wiederkehrender Aufgaben. Über ein Prozessmodell ist ein Ablauf bereits vordefiniert, wobei auf die Darstellung ausführungsrelevanter Details wie Personen, Auftragsdaten oder Termine verzichtet wird. Damit ein Prozessmodell auch bei verschiedenen Aufgabenstellungen einsetzbar ist, erzeugen Vorbedingungen bzw. Entscheidungsregeln Varianten. Die gewonnene Flexibilität ist aber in einigen Fällen noch immer nicht ausreichend, so dass als Lösung allein die Prozessdefinition während der tatsächlichen Ausführung bleibt. Unter Ad-hoc-Geschäftsprozessmanagement ist danach die Definition und Steuerung von Geschäftsprozessen während der Laufzeit zu verstehen.
Einsatz von AMADEE 3.0
Mit der AMADEE 3.0 Enterprise Service Engine werden Funktionalitäten für das Ad-hoc-Geschäftsprozessmanagement bereitgestellt. Der Prozessbearbeiter kann bei Aufruf eines Services die notwendigen Aufgaben, Ressourcen sowie Nachrichten festlegen und in einen Ablauf bringen. Dabei werden unter Anwendung des Service-Paradigmas alle Aufgaben konsequent service-orientiert beschrieben. Die Enterprise Service Engine stößt alle Aktivitäten zur geplanten Zeit an und überwacht permanent den Prozessfortschritt. Die Einsatzfelder des Ad-hoc-Geschäftsprozessmanagements liegen bei einmaligen oder schlecht planbaren Aufgaben, z.B. in den Bereichen Projektmanagement, Veranstaltungen, Kampagnen oder Programmen.



