Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK)

Die Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK) dient der Modellierung von Geschäftsprozessen. Eine EPK stellt einen Arbeitsablauf als Abfolge von Funktionen, Ereignissen und Entscheidungen dar. In der erweiterten Form (eEPK) werden zusätzliche Informationen erlaubt wie Rollen/Organisationen, Dokumente oder Systeme. Die Notation wurde in den neunziger Jahren entwickelt und findet eine breite Anwendung.

Der Formalisierungsgrad dieser Prozessdarstellung ist hoch.

Vorteile

  • Klare Regeln für die Prozessdarstellung

  • Eignung für Geschäftsprozesse durch Berücksichtigung relevanter Merkmale wie Funktion, Organisation oder Information

  • Im Rahmen einer Unternehmensmodellierung einsetzbar

Nachteile

  • Neigung zur Unübersichtlichkeit bei komplizierter Prozesslogik

  • Prozessgüte nicht vom Modell ablesbar

  • Direkte Automatisierung nur bedingt möglich

Beispielprozess "Vergabe Privatkredit"

Beispielprozess als EPK

Beispielprozess als EPK