Nicht wertschöpfende Tätigkeiten
Diese Prozess-Schwachstelle weist folgende Merkmale auf:
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Potenziale
Durch Behebung dieser Schwachstelle wird die Erschließung der folgenden Potenziale erwartet (Potenzialanalyse):
Qualität: gering
Die nicht wertschöpfende Tätigkeit kann zu störenden Zusatzinformationen oder unnötigen Leistungen führen, die der Konsument nicht benötigt oder sogar ablehnt. Dies kann zu einer Verminderung der Qualitätsbewertung durch den Leistungsempfänger führen.
Zeit: mittel
Nicht wertschöpfende Tätigkeiten können auf dem kritischen Pfad liegen und die Durchlaufzeit verlängern.
Kosten: hoch
Nicht wertschöpfende Tätigkeiten erzeugen keinen Nutzen, sondern nur Kosten.
Die Produktivität bzw. Effizienz des Gesamtservices wird verschlechtert.
Beispiele für nicht wertschöpfende Tätigkeiten sind kopieren, sortieren, archivieren, recherchieren oder abstimmen.
Beispiel
Der Prozess für Geschäftsreisen wird zu einem großen Teil papier-basiert abgewickelt. Sowohl bei der Beantragung einer Geschäftsreise als auch bei der Abrechnung werden Formulare ausgefüllt und Belege angeheftet. Zur Sicherheit kopieren die Mitarbeiter alle Unterlagen, bevor sie zur Freigabe und Weiterbearbeitung eingereicht werden. Auch die Vorgesetzten machen sich Kopien, um die Vorgänge nachzuhalten. Das Kopieren der Dokumente ist nicht wertschöpfend. Wäre der Reiseprozess elektronisch unterstützt, könnten Anträge, Abrechnungen und gescannte Belege für die Beteiligten zugänglich gemacht werden. Dadurch wird der manuelle Aufwand erheblich reduziert und die Transparenz über die Vorgänge deutlich erhöht.




