Aufgabenorientierte Personalentwicklung anhand eines Kompetenzmodells
Themenbeschreibung
Die Personalentwicklung dient dazu, Mitarbeiter und Führungskräfte für ihre aktuellen und zukünftigen Aufgaben im Unternehmen zu qualifizieren. Maßnahmen zur Personalentwicklung sind bspw. Präsenzschulungen, e-Learning-Kurse, Berufsausbildung und -weiterbildung, Einarbeitungsprogramme, Mentoring und Job-Rotation. Der Trainingsbedarf wird ermittelt, indem die vorhandenen Kompetenzen der Mitarbeiter den erforderlichen Kompetenzen gegenüber gestellt werden. Grundlage dafür ist ein Kompetenzmodell, dass die Kompetenzen und ihre Ausprägungen beschreibt.
Die Praxis der Personalentwicklung in den Unternehmen zeigt wiederkehrende Mängel:
Die Personalentwicklung ist auf die Verwaltung von Schulungsmaßnahmen reduziert.
Sie gilt als menschenfreundlicher Luxus oder lästiger Ausgabenposten ohne Bezug zu den Unternehmenszielen.
Sie beinhaltet zu starre Schulungskonzepte, bspw. durch e-Learning und Präsenzschulungen.
Die Personalentwicklung kann nicht mit den sich ändernden Geschäftsprozessen mithalten.
Kompetenzprofile haben eine zu geringe Praxisnähe und implizieren zu hohe Ansprüche.
Die Zielstellung für die Personalentwicklung sollte es sein, die erforderlichen Kompetenzen direkter von den Anforderungen aus den Geschäftstätigkeiten und Unternehmensprozessen abzuleiten.
Einsatz von AMADEE 3.0
In AMADEE 3.0 setzt die Kompetenzanalyse auf der Transparenz über die geschäftlichen Anforderungen auf. Dazu wird die Geschäftstätigkeit der zu betrachtenden Organisationseinheiten in Form von Services und Prozessen erfasst.
Auf Basis der dokumentierten Geschäftsprozesse werden den beteiligten Rollen die erforderlichen Kompetenzen zugewiesen. Eine Rolle verkörpert somit das Soll-Profil für bestimmte Aufgaben im Unternehmen.
Zusätzlich werden die vorhandenen Kompetenzen in den Organisationseinheiten aufgenommen. Dies stellt die Ist-Situation zu den Kompetenzen dar.
AMADEE 3.0 erkennt nun automatisch alle Lücken zwischen Ist und Soll. Diese werden in den ServiceMaps grafisch vermerkt, können aber auch über Berichte ausgewertet werden. Der Qualifizierungsbedarf leitet sich aus dieser Analyse ab.
Mit AMADEE 3.0 wird auf diese Weise die Kompetenzanalyse aufgabenorientiert durchgeführt. Der abgeleitete Qualifizierungsbedarf spiegelt daher die Anforderungen aus der Geschäftstätigkeit exakt wieder.



