Petri-Netz

Das Petri-Netz ist eine Darstellungsform für Prozesse in Systemen. Ein Petri-Netz setzt sich aus Stellen und Verbindungslinien zusammen. Die Verbindungen haben eine Richtung und beschreiben, welche Veränderung von einer Stelle zur anderen vollzogen wird (Transition). Der Ansatz des Petri-Netzes wurde in den sechziger Jahren im Zusammenhang mit der Automatentheorie entwickelt.

Der Formalisierungsgrad dieser Prozessdarstellung ist mittel bis hoch.

Vorteile

  • Wenige Symbole

  • Klare Prozesslogik

Nachteile

  • Fokus auf technische Prozesse

  • Vernachlässigung der Aspekte Organisation und Ressourcen

  • Nur auf einzelne Prozesse ausgelegt, keine Einbettung in eine Unternehmensmodellierung

  • Aussagen über Prozessgüte nicht vom Modell ablesbar

Beispielprozess "Vergabe Privatkredit"

Beispielprozess als Petri-Netz

Beispielprozess als Petri-Netz