Service-orientierte Architekturen (SOA)

Themenbeschreibung

Eine service-orientierte Architektur (SOA) ist ein Ansatz zur Strukturierung und Bereitstellung von Software-Funktionalitäten über Services bzw. Dienste. Services werden technikneutral beschrieben und stellen fachliche Funktionen für Geschäftsprozesse bereit. Nach außen verbergen Services, welche Software-Komponenten aufgerufen werden. Eine service-orientierte Architektur (SOA) hat das Ziel, Unternehmensanwendungen zu integrieren. Weiterhin soll die Wiederverwendbarkeit von Software-Komponenten sowie die Flexibilität der IT erhöht werden.

Einsatz von AMADEE 3.0

Eine SOA ist eine IT-Architektur und fokussiert auf die Bereitstellung und Nutzung von Software-Funktionen. Ohne Software besteht auch keine SOA. AMADEE 3.0 verfolgt mit dem Service-Paradigma und der Vision vom service-orientierten Unternehmen ein ganz anderes Ziel. Im Fokus steht die Geschäftsseite des Unternehmens mit der gesamten Wertschöpfungskette inklusive Unterstützungs- und Führungsprozessen. Services im Zusammenhang mit der AMADEE Methodik sind die Wertschöpfungsbausteine eines Unternehmens und damit immer rein fachlich zu sehen. Die Einbindung von Software-Ressourcen in die Geschäftsprozesse ist optional und muss unter Kosten-Nutzen-Aspekten abgewogen werden.

Das AMADEE 3.0 zugrunde liegende Service-Konzept verwendet in großen Teilen das SOA-Vokabular. Weiterhin wird über das AMADEE 3.0 Enterprise Repository sowie die AMADEE 3.0 Enterprise Service Engine eine service-orientierte Architektur geschaffen. In ServiceMaps dargestellte Geschäftsprozesse sind automatisierbar. SOA-Plattformen und Funktionen von Unternehmensanwendungen können in den Geschäftsprozess integriert werden. Somit dehnen die AMADEE Methodik und die AMADEE Technologie (AMADEE Sphere) den SOA-Ansatz auf das fachliche Geschäftsprozessmanagement aus. Die Zusammenarbeit zwischen Fachbereichen, Management und IT wird mit dem Ansatz der AMADEE gefördert und die Wirksamkeit von Geschäftsprozessoptimierungen verbessert.