Software-Einführung

Themenbeschreibung

Software ist heute neben dem Personal eine der bedeutendsten Ressourcen eines Unternehmens. Kaum ein Unternehmen kann auf Software verzichten. Vielmehr entwickelt sich der Einsatz von Software zu einem strategischen Wettbewerbsfaktor. Verbreitete Software finden sich in den Bereichen Büroanwendungen, Groupware, Enterprise Resource Planning (ERP), Customer Relationship Management (CRM), Produktdatenmanagement (PDM), Datenbanken, Dokumenten-Management-Systeme (DMS), Planungssoftware sowie Webanwendungen.

Ein großer Teil der Software richtet sich an einzelne Unternehmensfunktionen, z.B. ERP, CRM oder PDM. Die Anwendungen haben einen großen Einfluss auf die Ausführung von Geschäftsprozessen. Aber auch in entgegensetzter Richtung bestimmen Geschäftsprozesse den benötigten Funktionsumfang von Software. Die Wechselwirkung zwischen Unternehmensanwendungen und Geschäftsprozessen ist derart hoch, dass bei einer Software-Einführung bzw. einem Release-Wechsel häufig die Abhängigkeiten zu den Abläufen geplant werden.

Einsatz von AMADEE 3.0

In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass eine Software-Einführung Probleme verursacht, wenn nicht die Fachbereiche eingebunden und die Geschäftsprozesse betrachtet werden. Die Aufnahme der Ist-Prozesse und die Gestaltung der Soll-Prozesse auf Basis der neuen Software sollten integrierte Aufgaben der Software-Einführung sein. Geschäftsprozesse, die Sie mit AMADEE 3.0 als ServiceMaps darstellen, verdeutlichen den Einsatz von Unternehmensanwendungen im Zusammenhang mit der fachlichen Ausführung. Dadurch wird der Nutzen der Software für die Geschäftsprozesse deutlich, und Anforderungen der Fachbereiche können abgeleitet werden. Die Soll-Prozessmodelle unterstützen Sie bei der Definition von Maßnahmen für organisatorische Änderungen. Weiterhin können Sie die Modelle in Trainings einsetzen, um Ihre Mitarbeiter in den neuen Prozessen und Software-Funktionen zu schulen.

Nach der Software-Einführung wird die IT von der Projektdurchführung zu einem "Normalbetrieb" übergehen. Auch die Optimierung der Geschäftsprozesse wird weniger umwälzend sein und über relativ kleine Maßnahmen erfolgen. Für die Administration und kontinuierliche Weiterentwicklung der Geschäftsprozesse empfiehlt sich die Etablierung eines Geschäftsdomänenmanagements. Ein Geschäftsdomänenmanager ist für einen thematischen Ausschnitt des Unternehmens zuständig. Kriterien für die Einteilung von Geschäftsdomänen sind die Geschäftsobjekte, die durch Services beeinflusst werden. Mit diesem Ansatz gelingt die Zusammenfassung aller Aufgaben eines End-to-End-Prozesses sowie die Zuordnung der erforderlichen Software-Komponenten zu einer Geschäftsdomäne. Beispielsweise würden in der Domäne "Kunde" Vertriebs- und andere kundenbezogene Prozesse zusammengefasst. CRM-Werkzeuge, die zum großen Teil Kundeninformationen verwalten, unterstützen fast ausschließlich diese Geschäftsprozesse. Das Geschäftsdomänenmanagement schafft eine Instanz im Unternehmen, deren interne Struktur nach klaren Kriterien gebildet wird und die die kontinuierliche Weiterentwicklung der Geschäftsprozesse initiiert bzw. koordiniert.