UML-Aktivitätsdiagramm

Unter der Bezeichnung UML (Unified Modeling Language) wurde von der Object Management Group ein Standard geschaffen, der auf eine einheitliche Modellierungssprache in der Software-Entwicklung zielt. UML-Aktivitätsdiagramme stellen einen Modelltyp dar, der der Beschreibung von Abläufen dient. Dabei werden elementare Aktionen mit ihren Kontroll- und Datenflüssen veranschaulicht. Auf diese Weise kann der Ablauf eines Anwendungsfalls aufgezeigt werden.

Der Formalisierungsgrad dieser Prozessdarstellung ist mittel.

Vorteile

  • Vereinheitlichte Symbole für die Prozessdarstellung

  • Relativ große Bekanntheit aufgrund des UML-Standards

  • Leichte, visuelle Nachvollziehbarkeit des Ablaufs

Nachteile

  • Ablaufdarstellung mit technischem Fokus

  • Mangelnde Vorgaben zur Struktur des Prozessmodells

  • Nur auf einzelne Prozesse ausgelegt, keine Einbettung in eine Unternehmensmodellierung

  • Aussagen über Prozessgüte nicht vom Modell ablesbar

  • Mangelnde Eignung des Prozessmodells für direkte Automatisierung

Beispielprozess "Vergabe Privatkredit"

Beispielprozess als UML-Aktivitätsdiagramm

Beispielprozess als UML-Aktivitätsdiagramm